DAK: Mehr Ausfalltage wegen Atemwegserkrankungen

Im ersten Quartal dieses Jahres hatten die DAK-versicherten Beschäftigten in Schleswig-Holstein fast ein Drittel mehr Fehltage wegen Atemwegsproblemen als im vergangenen Jahr. Dieser Anstieg sei durch leichte Rückgänge in den anderen Erkrankungsgruppen ausgeglichen worden, teilte die DAK-Gesundheit Schleswig-Holstein am Montag mit. Insgesamt lag der Krankenstand im ersten Quartal bei 6,2 Prozent, das sei nur ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (0,1 Prozentpunkte).

Rund 41 Prozent der Männer und fast 45 Prozent der Frauen waren in Schleswig-Holstein im ersten Quartal mindestens einmal krankgeschrieben. Den größten Anteil am Krankenstand verursachten Atemwegsprobleme. Bronchitis, Schnupfen und andere Infekte der Atemwege verursachten 157,3 Fehltage je 100 Beschäftigte, das sei fast ein Drittel (29 Prozent) mehr als im ersten Quartal 2024.

Bundesweit sei der Krankenstand im ersten Quartal auf 6 Prozent angestiegen. „Mit seinem aktuellen Krankenstand bewegt sich Schleswig-Holstein im Bundesvergleich im oberen Mittelfeld“, sagte Cord-Eric Lubinski, Landeschef der DAK-Gesundheit in Schleswig-Holstein.

Ein Krankenstand von 6,2 Prozent bedeute, dass an jedem Tag von Januar bis März von 1.000 Beschäftigten durchschnittlich 62 krankgeschrieben waren. Die Daten gehen auf eine Auswertung des Berliner IGES Instituts von rund 108.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Schleswig-Holstein zurück.

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