Cognac – Wie lese ich das Etikett?

Cognac ist klasse - eine Klasse für sich ... Doch auch hier gibt es eine Menge Unterschiede zu beachten. Eine kleine Warenkunde.

Die Händler und Winzer der Cognac-Region haben sich Anfang des 20. Jahrhunderts eine strenge Selbstkontrolle auferlegt. "Cognac" darf nur verkauft werden, wenn er mindestens zweieinhalb Jahre gelagert hat. Den Ausschlag für die Güteklasse gibt das Alter des jüngsten verwendeten Bestandteils. Bei höherwertigen Cognacs verwenden die Kellermeister allerdings daneben auch weit ältere Bestandteile.

Ist der jüngste Anteil weniger als viereinhalb Jahre alt, trägt der Cognac die Bezeichnung "VS" oder "drei Sterne". Wenn das jüngste Destillat viereinhalb bis sechseinhalb Jahre alt ist, wird er als "VSOP" (Very Superior Old Pale), "VO" oder "Réserve" eingestuft. Ist selbst der jüngste Bestandteil älter als sechseinhalb Jahre, heißt der Cognac "XO", "Extra", "Napoléon" oder "Hors d'Age".

Häufig ausgewiesen werden zudem die drei zentralen Lagen des Anbaugebietes: die Grande und die Petite Champagne (in der Bezeichnung "Fine Champagne") und die Borderies. Männer bevorzugen in der Regel "feurigere", kräftigere Varianten, Frauen eher weichere, fruchtigere Aromen, zum Beispiel auch zusammen mit Schokolade.

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