Rund 50 Organisationen haben unter dem Motto „Zusammen für Demokratie. Im Bund. Vor Ort. Für Alle.“ ein Bündnis zur Stärkung der Demokratie gegründet. Ziel des Zusammenschlusses, der in Berlin vorgestellt wurde, ist nach eigenen Angaben, Engagement in der Zivilgesellschaft zu unterstützen und zu verstetigen. Mit dem Bündnis wolle man zeigen, dass Deutschland „wehrhaft gegen extreme Rechte und die Feinde der Demokratie“ ist, sagte Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Sie verwies auf die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, denen sich Anfang des Jahres Hunderttausende Menschen deutschlandweit angeschlossen hatten. Sie hätten gezeigt, dass viele Menschen bereit seien „Gesicht zu zeigen“, sagte Fahimi. Diese Bewegung wolle das Bündnis fortsetzen.
Auch die EKD ist dabei
Anna-Nicole Heinrich, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, sagte: „Wir können uns nicht neutral verhalten, wenn Menschen ausgegrenzt, verachtet, verfolgt, bedroht oder Opfer von Gewalt werden.“ Sie betonte, dass Demokratinnen und Demokraten nicht nur in den Großstädten, sondern vor allem in den Kleinstädten und auf dem Land sichtbar sein müssten.Neben Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und migrantischen Selbstorganisationen sind auch Jugendverbände, regionale Feuerwehrverbände sowie die Deutsche Sportjugend Teil des Bündnisses. „Demokratie zu schützen, heißt, auf der einen Seite, sich zu wehren, aber eben auch Aufklärungsarbeit zu leisten“, sagte Matthias Keussen, Vertreter für die Deutsche Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Im Sport gebe es die Chance, diese Aufklärung niedrigschwellig zu leisten. Sportliche Wettbewerbe schafften Begegnungen und die Möglichkeit für den Dialog, um „Brücken zu bauen und Mauern einzureißen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Chemnitzer Fußballvereins Athletic Sonnenberg.Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
