An den am Sonntag zu Ende gegangenen „Heilig-Rock-Tagen“ haben laut Bistum Trier rund 20.000 Menschen teilgenommen. „Angesichts der Wetterkapriolen sind wir damit sehr zufrieden“, sagte der Teamleiter Bistumsveranstaltungen im Bischöflichen Generalvikariat (BGV) Trier, Dario Tumminelli, am Montag. Vom 12. bis 21. April hatte das Bistumsfest unter dem Motto „Mit Dir!“ zu geistlichen Angeboten, Konzerten und Mitmachaktionen eingeladen. Die Zahl der Mitwirkenden liegt laut Bistum bei etwa 1.000 Menschen.
Der Trierer Bischof Stephan Ackermann betonte, dass das Leitwort „Mit Dir!“ spürbar gewesen sei. „Menschen wollen miteinander sein und füreinander da sein“, sagte er. Bei den Veranstaltungen sei „ein Impuls gesetzt, der auch mitgehen kann in den Alltag“.
Die „Heilig-Rock-Tage“ werden seit 1997 als Bistumsfest der Diözese gefeiert. Als Heiliger Rock wird ein Gewand bezeichnet, das Jesus auf dem Weg zur Kreuzigung getragen haben soll. Ob es sich bei dem Trierer Tuch, das zu den bedeutendsten Reliquien der katholischen Christenheit gezählt wird, um das Originalgewand handelt, lässt sich nach Bistumsangaben weder mit historischen noch mit naturwissenschaftlichen Methoden nachweisen. Der Überlieferung zufolge brachte Helena, die Mutter des römischen Kaisers Konstantin, die Tunika aus dem Heiligen Land nach Trier.