Barmer: Hamburg bundesweit am wenigsten von Zuckerkrankheit betroffen

Die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus Typ 2 kommt in Hamburg trotz Anstiegs prozentual seltener vor als bundesweit. Der Anteil der Betroffenen in der Hansestadt stieg zwischen 2013 und 2022 von 5,95 auf 6,14 Prozent, bundesweit nahm er in den zehn Jahren von 8,04 auf 8,65 Prozent zu, wie die Krankenkasse Barmer am Dienstag unter Berufung auf Daten des Barmer-Instituts für Gesundheitssystemforschung mitteilte.

Die Daten weisen in Hamburg laut Barmer vor allem bei älteren Menschen hohe und zugleich steigende Betroffenenraten aus. So gab es bei den 70- bis 79-Jährigen von 2013 bis 2022 einen Anstieg von 19,8 auf 20,7 Prozent. Bei den 80- bis 89-Jährigen stieg die Rate im selben Zeitraum von 20,7 auf 22,2 Prozent.

Überdurchschnittlich oft kommt die Zuckerkrankheit den Daten zufolge in Ostdeutschland vor. Am stärksten betroffen ist Sachsen-Anhalt mit 13,40 Prozent der Bevölkerung. Auch Hamburgs östlicher Nachbar Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet mit 11,32 Prozent einen zweistelligen Wert. Im nördlichen Nachbarland Schleswig-Holsten liegt die Rate bei 7,72 Prozent, beim südlichen Nachbar Niedersachsen beträgt sie 8,31 Prozent.

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