Im November soll ein neues Beratungs- und Leitungsgremium der Kirche in Deutschland starten. Zuvor muss der Vatikan der Gründung zustimmen. Aber was ist, wenn die Zustimmung auf sich warten lässt?
Bischof Georg Bätzing rechnet mit einer zeitigen Zustimmung aus Rom zur Satzung des neuen Kirchengremiums in Deutschland. Das als Synodalkonferenz bezeichnete Organ solle im November starten, es werde aber nicht ohne Zustimmung aus Rom mit seiner Arbeit beginnen. Ein Start ohne römische Zustimmung wäre eine Provokation, die man vermeiden wolle, so der scheidende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Er habe aber keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass es eine rechtzeitige Genehmigung aus Rom geben werde, so Bätzing am Samstag zum Abschluss der sechsten Versammlung des Synodalen Wegs in Stuttgart.