Der Autor Salman Rushdie (76) bleibt auch nach seinem "wundersamen Überleben" einer schweren Messerattacke Atheist. "Ich glaube nicht, dass eine göttliche Kraft auf die Erde kam, um mir zu helfen", sagte Rushdie im Deutschen Theater Berlin bei der Deutschlandpremiere seines Buches "Knife. Gedanken nach einem Mordversuch". Er glaube an das Wunder des Glücks und das Wunder der Medizin, an Übernatürliches glaube er nicht.
Der Schriftsteller und Friedenspreisträger setzt sich in dem Buch mit dem Messerangriff eines islamischen Fanatikers auseinander, der ihn im August 2022 bei einer Lesung in Chautauqua im Bundesstaat New York traf und schwer verletzte. Auf dem rechten Auge ist er seither blind.
