Rostock. Mit der Sonderausstellung "Synagogen in Mecklenburg" hat das Rostocker Max-Samuel-Haus nach der coronabedingten Schließung seine Räumlichkeiten wieder für Besucher geöffnet. Ursprünglich sollte die Schau bereits ab 4. November 2020 präsentiert werden, wie das Max-Samuel-Haus mitteilt. Die Ausstellung werfe einen Blick auf diese weithin unbekannten Bauten, hieß es. Sie dienten als jüdische Gebetsstätte und Versammlungshaus. In Mecklenburg sind 15 Synagogengebäude erhalten, in Vorpommern eines.
Die Ausstellung dokumentiert die unterschiedlichen baulichen Zustände der Synagogengebäude: Zwei sind neu, einige gut restauriert, andere baulich stark gefährdet. In Boizenburg, Dargun, Goldberg, Hagenow, Krakow am See, Röbel, Rostock, Schwerin und Stavenhagen sind sie öffentlich zugänglich. Gezeigt werden unterschiedliche Bautypen. Zudem werden Funktion, Form und Bedeutung erklärt, etwa anhand von liturgischem Gerät, Modellen, Plänen und Bildern. Mit der Präsentation solle zum Besuch der Synagogen ermuntert werden, hieß es.

