Das Augsburger Maximilianmuseum zeigt eine neue Sonderausstellung mit dem Titel "Silbergewölbe". Dabei werden laut Ankündigung Edelschmiedearbeiten aus der Zeit von der Renaissance bis zur Gegenwart präsentiert. "Die Ausstellung knüpft an die Tradition der berühmten, 'Silbergewölbe' genannten Warenlager der Augsburger Silberhändler an, die im 18. Jahrhundert als große Sehenswürdigkeit der Reichsstadt galten", heißt es.
Unter den Werken von Augsburger und auswärtigen Künstlern seien auch Objekte aus dem Vermächtnis des Sammlers und Mäzens Kurt Viermetz (1939-2016). Die Schau soll am 1. Juni eröffnet werden und dann mindestens ein Jahr lang zu sehen sein. Das Maximilianmuseum befindet sich im historischen Zentrum Augsburgs. In den zwei Stadtpalästen von Augsburger Kaufleutedynastien wurde 1855 das erste städtische Museum errichtet und nach dem bayerischen König Maximilian II. benannt.
Das Stammhaus der Kunstsammlungen und Museen Augsburg bietet eigenen Angaben zufolge herausragende Werke der Goldschmiedekunst, der Bronzekunst der Spätrenaissance, an wissenschaftlichen Instrumenten, Uhren und Automaten, an historischen Modellen sowie stadtgeschichtlichen und kunstgewerblichen Objekten. Sie alle stammen demnach aus reichsstädtischer Zeit, als Augsburg die Kunstmetropole Deutschlands war.