Mit digitaler Technik lässt sich die Lebensqualität sehr alter Menschen nach Meinung von Experten deutlich verbessern. Mit der Digitalisierung könne die Sterblichkeit bei älteren Menschen um 20 bis 30 Prozent gesenkt und viele andere Symptome verbessert werden, teilte die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) mit.
"Mit Smartwatches und neuen Apps gelingt jetzt schon sehr viel", erklärte der Sturzexperte der Fachgesellschaft, Clemens Becker. Neuere Messgeräte mit hochsensiblen Sensoren könnten jedoch die wichtigsten Stellschrauben zur Mobilität noch besser vermessen und auswerten: das Gehtempo im Außenbereich, die Schrittlänge, die tägliche Gehstrecke und die möglichst lange Gehstrecke ohne anzuhalten. Neue digitale Assistenten sollten zeitnah in der gesamten Altersmedizin eingesetzt werden, forderte er.
