Die 5. Jüdischen Filmtage Hamburg werden vom 15. bis zum 19. Juni in vier Hamburger Kinos gefeiert. In diesem Jahr gibt es vier Spielfilme und eine Dokumentation zu sehen, die die Vielfalt jüdischer Lebenswelten beleuchten - von historischen Perspektiven bis hin zu gegenwärtigen Themen aus jüdischen Kontexten weltweit, wie die Veranstalter, die Jüdische Gemeinde Hamburg und das Institut für die Geschichte der deutschen Juden, am Dienstag mitteilten.
Zur Eröffnung ist am 15. Juni (19 Uhr) im Zeise-Kino der US-Thriller „Guns & Moses“ zu sehen. Darin plant eine jüdische Gemeinde den Bau einer Synagoge. Als bei einer Gala ein Gemeindemitglied eine Millionenspende für das Projekt verkündet, wird der Mann vor aller Augen erschossen. Die Behörden gehen von einem antisemitischen Angriff aus und verhaften rasch einen Teenager mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene. Rabbi Mo Zaltzmann jedoch zweifelt an der Schuld des Jungen und startet eigene Ermittlungen.
Das Abaton-Kino zeigt am 16. Juni (19 Uhr) die israelische Dokumentation „Kafka's Last Trial“. In ihr geht es um den Nachlass von Franz Kafkas Freund und Nachlassverwalter Max Brod. Im Metropolis kommt am 17. Juni (19.30 Uhr) die Komödie „Matchmaking 2“ auf die Leinwand. Hochzeit und Liebe stehen darin im Mittelpunkt. Das Passage-Kino präsentiert am 18. Juni (20 Uhr) das französische Drama „Auction“. Ein wertvolles Gemälde spielt darin eine zentrale Rolle. Den Abschluss bildet am 19. Juni (19.30 Uhr) das israelische Drama „The Ring“ über drei Generationen und ihre Familiengeschichte.
Alle Filme sind in Originalsprache zu sehen. Bis auf „Guns & Moses“ sind sie englisch oder deutsch untertitelt. Karten sind an den Abendkassen erhältlich, Reservierungen erfolgen über die Websites der Kinos.